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Der Bearded Collie

Ursprungsland: Großbritannien (F.C.I. Nr. 271 c)
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Allgemeine Erscheinung:
Schlanker, lebhafter Hund, länger als hoch, im
Verhältnis von ungefähr 5:4, gemessen von der Spitze des
Brustbeins bis zur Spitze des Gesäßknochens. Hündinnen
dürfen ein wenig länger sein. Trotz kräftigem Baues soll
der Hund gute Bodenfreiheit zeigen und darf nicht plump
wirken. Der aufgeweckte, forschende Ausdruck ist ein
kennzeichnendes Merkmal der Rasse.
Charakteristik:
Aufmerksam, vital, selbstsicher und lebhaft.
Wesen:
Zuverlässiger, intelligenter Arbeitshund, ohne Anzeichen
von Nervosität oder Aggressivität.
Kopf und Oberschädel:
Kopf im guten Verhältnis zur Körpergröße. Oberschädel
breit, flach und quadratisch. Abstand zwischen Stop und
Hinterhauptbein gleich der Breite zwischen den
Ohrenansätzen. Schnauze kräftig und in der Länge dem
Abstand zwischen Stop und Hinterende des Schädels
entsprechend. Der Gesamteindruck ist der eines Hundes
mit kräftiger Schnauze und großem Schädel. Mäßiger Stop.
Nasenschwamm groß und quadratisch, meistens schwarz, bei
blauen und braunen Hunden aber normalerweise der
Fellfarbe entsprechend. Nasenschwamm und Lefzen von
kräftiger Farbe ohne Punkte oder Flecken. Die
Pigmentation der Lefzen und Augenränder entspricht der
des Nasenschwamms.
Augen:
Im Farbton des Felles, weit auseinanderliegend und groß,
sanft und liebevoll, nicht hervorstehend. Augenbrauen
nach oben gewölbt und nach vorne stehend, aber nicht so
lang, dass die Augen verdeckt werden.
Ohren:
Von mittlerer Größe und herabhängend. Bei Aufmerksamkeit
heben sie sich im Ansatz bis zur Höhe des Schädels, aber
nicht darüber hinaus und lassen so den Schädel größer
(breiter) erscheinen.
Gebiss:
Zähne groß und weiß. Kräftiger Kiefer, mit einem
fehlerlosen, regelmäßigen und kompletten Scherengebiss;
d.h. die oberen Schneidezähne greifen eng über die
unteren Schneidezähne und stehen im rechten Winkel zum
Kiefer. Zangengebiss wird toleriert, ist aber
unerwünscht.
Hals:
Mäßig lang, muskulös und leicht gewölbt.
Vorderhand:
Schultern gut nach hinten abfallend. Die Beine gerade
und senkrecht mit kräftigen Knochen, rundherum mit
zottigem Fell bedeckt. Fesseln elastisch, aber ohne
Schwäche.
Körper:
Die Rückenlänge sollte von der Länge des Brustkorbes
stammen und nicht von der Lendenpartie. Rückenlinie
gerade und Rippen gut gewölbt, aber nicht tonnenförmig.
Lende kräftig und der Brustkasten tief mit viel Raum für
Herz und Lunge.
Hinterhand:
Gut bemuskelt mit kräftigen Unterschenkeln, gut
gewinkelte Kniegelenke und tief gestellte Sprunggelenke.
Der Mittelfuß steht im rechten Winkel zum Boden und
befindet sich im normalen Stand gleich hinter einer
senkrecht von der Spitze des Gesäßknochens abfallenden
Linie.
Pfoten:
Oval geformt mit gut gepolsterten Sohlen. Zehen gewölbt
und gut geschlossen, gut mit Haar bedeckt, auch zwischen
den Ballen.
Rute:
Niedrig angesetzt, ohne Knick oder Drehung und so lang,
dass der letzte Schwanzwirbel mindestens bis zum
Sprunggelenk reicht. Im Stand oder beim Gehen niedrig
getragen und mit einem nach oben gerichteten Wirbel an
der Spitze, bei höherer Geschwindigkeit auch
ausgestreckt. Niemals über dem Rücken getragen.
Reichlich mit Haar bedeckt.
Gang / Bewegung:
Geschmeidig, fließend und weit ausgreifend. Mit einem
Minimum an Anstrengung vorwärts kommend.
Haarkleid:
Doppelt mit weichem, pelzigem und dichtem Unterfell.
Oberfell glatt, rauh, kräftig und zottig, ohne
Welligkeit und Locken, obwohl eine leichte Wellung
erlaubt ist. Länge und Dichte der Haare ausreichend
genug, um ein schützendes Haarkleid zu bilden und die
Form des Hundes zur Geltung zu bringen, aber nicht so
viel, dass die natürlichen Linien des Körpers verwischt
werden. Das Fell darf in keiner Weise getrimmt werden.
Nasenrücken spärlich mit Haaren bedeckt, das an den
Seiten etwas länger ist und gerade die Lefzen bedeckt.
An den Wangen, den unteren Lefzen und hinter dem Kinn
nimmt das Fell zur Brust hin an Länge zu und bildet den
typischen Bart.
Farbe:
Schiefergrau, rehfarbig, schwarz, blau, alle Grautöne,
braun und sandfarbig mit und ohne weiße Abzeichen. Weiß
darf nur im Vorgesicht, als Blesse auf dem Schädel, an
der Schwanzspitze, an der Brust, an den Läufen und an
den Vorderpfoten erscheinen. Falls es an der Halskrause
vorkommt, darf der Ansatz des weißen Haares sich nicht
hinter die Schulter erstrecken. Weiß soll an der
Außenseite der Hinterbeine, nicht oberhalb des
Sprunggelenkes vorkommen. Leichte lohfarbene Abzeichen
sind erlaubt an den Augenbrauen, in den Ohren, an den
Wangen, unter der Schwanzwurzel und an den Läufen an der
Stelle, wo das Weiß und die Hauptfarbe aneinander
stoßen.
Größe:
Ideale Schulterhöhe: Rüden 53-56 cm, Hündinnen 51-53 cm.
Gesamtqualität und Proportionen sollen zwar vorrangig
berücksichtigt werden, aber starke Abweichungen von der
Idealgröße sind zu missbilligen.
Fehler:
Jede Abweichung von der vorliegenden Beschreibung ist
als Fehler anzusehen. Ein Fehler sollte genau seinem
Gewicht entsprechend bewertet werden.
Anmerkung:
Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte
Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum
(Hodensack) befinden.
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